Testbericht GENELEC 6010A mit 5040A

Von Alexander Weber - Beat 4/09

Beat 4/09
Beat 4/09

Klang: Für den Genelec-typischen, wuchtigen Sound, den auch der 6010A zu bieten hat, ist vor allem das 3-Zoll-Bass-Mittenchassis verantwortlich, das durch einen X-Zoll-Tweeter mit Metallkalotte ergänzt wird und der kleinen Box einen Übertragungsbereich von statt-lichen 74 Hz bis 18 kHz beschert. Die Bi-Amp-Endstufe mit zweimal 12 Watt bietet ausreichend Reserven, um den Schalldruckpegel von 99 dB auch über längere Zeit zu fahren.

Verglichen mit anderen, teils deutlich größeren Desktopmonitoren, braucht sich Genelecs 6010A nicht verstecken. Zwar darf man hier kein analytisches Klangbild erwarten, in puncto Klangbalance, Stereobild und Detailauflösung liegt sie aber um Klassen über dem Wettbewerb.

Fazit: Zugegeben, etwas überrascht blickte die Fachwelt schon auf die beiden Knirpse, die sich unter großem Namen aus dem finnischen Iisalmi auf den Weg machten, die Schreibtische dieser Welt zu erobern. Aber Genelec nennt die 6010A bewusst nicht Studiomonitore, sondern schlicht Aktivlautsprecher. Und als solche müssen sie, gerade im professi-nellen Kontext, auch gesehen werden. Dabei bieten sie weit mehr als die akustische Untermalung zu Videospielen oder DSL-Kino, sondern spielen gerade durch ihren zuverlässigen Klang auch im schwierigen akustischen Umfeld, bei der Beurteilung von Aufnahmen unterwegs oder im Proberaum ihre Stärken aus

© 1997 - 2010, alle Rechte bei Audio Export · Home · GENELEC Startseite · Δ Nach oben