Testbericht GENELEC 8020A mit 7050B

Von Martin Hömberg - Production Partner 9/05

Production Partner 9/05
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Eine gute Ortung und ein vollständiges Bild vom Klanggeschehen bekommt man auch dann, wenn man ein wenig aus der Idealposition heraus geht. Diese „gutmütige“ Lokalisation gilt auch für Surround-Hören. Das homogene Hörfeld bleibt erstaunlich lange bestehen – wenn man sich zum Beispielseitlich zum Effekt-Rack beugt. Das bringt auf Sicht entspanntes Arbeiten, weil man sich einfach „freier“ in seinen Bewegungen fühlt, während der kritisch zu bewertende Sound seine Konsistenz behält. Gut verdaubar ist die Beschallung bei „gemütlichen“ Lautstärken. Wenn man „mit Brett“ hört, sind die Zwerge mit ihren zwei mal 20 Watt irgendwann am Rande ihrer Puste – während der Sub noch Reserven hat (denn der ist auch für größere Systeme gebaut).

Fazit: Man erkennt den typischen Genelec-Sound an den feingliedrigen Höhen. Wie auch beiden anderen Monitoren der neuen Serie wurde ansonsten die Wiedergabequalität noch einmal verbessert – „gesteigert“ wäre wohl auch zutreffend. Ohne Subwoofer reicht der 8020A immerhin bis 65Hz und macht so einen völlig ausreichenden Job für viele kleinere AV-Produktionsräume und Schnittplätze.

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