Testbericht GENELEC 7270A mit 8250A

Von Fritz Fey - Studio Magazin 10/06

Studio Magazin 10/06
Studio Magazin 10/06

Die Eingangspegelsituation des von uns getesteten Subwoofers entspricht exakt der der Serie 8200, mit dem wichtigen Unterschied, dass die Subwoofer ausschließlich digitale AES/EBU-Signale akzeptieren. Dies wirft für den praktischen Betrieb die Frage auf, wie der verwendete Monitor-Controller beschaffen sein muss, und wie man seine analogen Ausgänge in die digitale Ebene befördert.

Ganz persönlich betrachtet, halte ich das für einen Nachteil, wenn 2.1- bis X.1-Mehrkanalsysteme analog eingerichtet werden sollen, denn die Kosten für einen hochwertigen Wandler, vorzugsweise mit einer Abtastrate von 192 kHz, sind nicht unerheblich, zumal ein solcher ja in den 8200-Lautsprechern integriert ist. Bei digitalen Abhörausgängen, wie sie dank digitaler DAW-Lösungen und klein oder großskalierten Mischpulten immer häufiger auftreten, ist das Fehlen der A/D-Wandler eher eine Kostenersparnis und damit dem Kunden höchst willkommen. Auch die Signalführung innerhalb des Subwoofers entspricht der Struktur der 8200er Monitore.

In einem einfachen Stereo-System mit Subwoofer wird das Eingangssignal über den Subwoofer-Eingang und -Ausgang zu den Lautsprechern weitergeührt. Wenn das AES/EBU-Signal zweikanalig über ein Kabel verteilt wird, werden die jeweiligen Digital-Thru-Ausgänge verwendet, um das Stereosignal bis zum letzten Lautsprecher des Systems zu transportieren. In einem Mehrkanalsystem, in der Regel 5.1, werden die Signale auf ähnliche Art paarweise verteilt.

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