LSE-Technologie

Niedrige Verzerrungen und geringe Strömungsgeräusche

 Genelec 7050B
Genelec 7050B

Subwoofer mit tiefreichendem Übertragungsbereich werden aus Wirkungsgradgründen nahezu ausschließlich als Bassreflexsysteme gebaut. Bei der Übertragung tiefer Frequenzen mit hohen Pegeln müssen aber große Luftvolumina bewegt werden, was bei herkömmlichen Gehäusekonstruktionen Probleme bereitet.

Bei der Entwicklung der aktuellen Subwoofer-Serie 7000 beschritt Genelec deshalb neue Wege im Gehäusebau. Die neue LSE-Bauweise (Laminar Spiral Enclosure) ermöglicht niedrige Verzerrungen und geringe Strömungsgeräusche bis zum unteren Ende des Übertragungsbereichs. Ermöglicht wird dies durch einen optimal abgestimmten Bassreflexkanal mit großem Querschnitt, in dem die Geschwindigkeit der Luft keine kritischen Werte erreicht.

Aus dem großen Querschnitt ergibt sich aber zwingend eine große Länge des Reflextunnels, der in herkömmlichen Gehäusen nur gewinkelt unterzubringen ist. Anders aber im LSE-Gehäuse: Hier verläuft der Reflextunnel gleichmäßig gekrümmt entlang den runden Gehäuseseite. Dadurch werden strömungstechnisch kritische Umlenkungen vermieden, an denen Luft-Turbulenzen unerwünschte Strömungsgeräusche verursachen. Der Nutzen dieser Konstruktion ist eine weitgehende Vermeidung der Ortbarkeit der Subwoofer.

Nebenbei verringert diese Bauweise Nichtlinearitäten bei hohen Pegeln, die sich ähnlich wie die "Power Compression" auswirken.

Die bei allen Pegeln klare und tiefreichende Basswiedergabe ist charakteristisch für Subwoofer der Serie 7000. Das gilt uneingeschränkt auch für das größte Modell 7073A, dass allerdings dank der großen Gehäuselänge von 1,4 m mit einem geraden Reflexkanal großen Querschnitts ausgestattet wurde.

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